Jahresabschlussübung 2018

Geschrieben am 11.11.2018.

Am Freitag, den 09.11.2018, fand im Ortsteil Mittelschmiedeberg die Jahresabschlussübung der FFW Arnsfeld statt. Sie wurde gemeinsam mit der FFW Niederschmiedeberg durchgeführt.

Zunächst wurden die Kameraden aus Niederschmiedeberg alarmiert. Ziel war der Bauwagen am Radweg in Mittelschmiedeberg. Von dort wurde eine hilflose Person gemeldet. Die Arnsfelder Kameraden rückten kurze Zeit später ebenfalls aus. Die Lagefeststellung gestaltete sich zunächst schwierig. Am Bauwagen selbst konnten keinerlei Personen ausfindig gemacht werden. Erst als Hilferufe vernommen werden konnten, stellte sich heraus, dass die Einsatzstelle nicht direkt am Bauwagen, sondern im angrenzenden Fluss Preßnitz lag. Anders als gemeldet, wurden dort gleich drei hilflose Personen vorgefunden. Ein Verunfallter war vom flachen Ufer aus gut erreichbar und konnte dank seiner nur leichten Verletzungen schnell in Sicherheit gebracht werden.


Der Zugang zu den beiden weiteren Personen war deutlich schwieriger. Sie befanden sich unterhalb der Preßnitzbrücke am Steilufer. Die Erstversorgung übernahm die FFW Niederschmiedeberg. Eine Person war bewusstlos, die andere klagte über Schmerzen im Unterschenkel und im Kniebereich. Schnell war klar, dass eine Rettung über eine schiefe Ebene mittels Steckleiter und Schleifkorbtrage durchzuführen ist. Diese Maßnahme wurde durch die FFW Arnsfeld vorbereitet.


Nach Sicherung der Steckleiter und Eigensicherung der Kameraden, konnte die Trage wie auf Schienen entlang der Steckleiter abgelassen werden. Als erstes wurde die bewusslose Person gerettet und dem Rettungsdienst übergeben. Ebenso wurde mit der zweiten Person verfahren. Weitere Maßnahmen an der Einsatzstelle waren das Ausleuchten des Arbeitsbereiches sowie die Einweisung des Rettungsdienstes.


Erste Gespräche mit den Verletzten zeichneten folgendes Bild zum Unfallhergang: Nach Einbruch der Dunkelheit machten sich Erwin und Lars gemeinsam auf den Heimweg vom Bauwagen. Dabei überquerten sie die Preßnitz. Erwin war froh, sich am Geländer festhalten zu können. Am Ende des Handlaufes verlor er jedoch den Halt und stürzte in die Tiefe. Lars wollte seinem Freund helfen, rutschte allerdings selbst ab und verletzte sich schwer. Als etwas später Jens als Letzter nach Hause ging, hörte er Hilferufe und alarmierte sofort die Rettungskräfte. Anschließend versuchte er selbst vom flachen Ufer aus zu seinen Freunden zu gelangen. Dabei stolperte er über einen Stein und klemmte sich den Fuß ein. Seine Hilferufe hörten wenig später die Kameraden aus Niederschmiedeberg.


Das Unfallszenario ist selbstverständlich frei erfunden!



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